Wertermittlung
Wertermittlungsverfahren im Überblick
Vergleichswertverfahren
Das Grundprinzip dieser Methode ist recht einfach. Wie der Name bereits verrät wird hier verglichen.
Und zwar so viele ähnliche Gebäude und Grundstücke wie möglich. Wichtig hierbei sind Faktoren wie Lage, Art der Baulichen Nutzung, Bodenbeschaffenheit, Größe und noch einige mehr.
Sachwertverfahren
Weit komplexer ist das Sachwertverfahren hier werden drei verschiedene Komponenten herangezogen um den Wert Ihrer Immobilie zu ermitteln.
Die Komplexität aus Bodenrichtwert, Herstellungskosten der Baulichen Anlage sowie die Werte der baulichen Außenanlagen vereint ergeben dann den Sachwert.
Jedoch berücksichtigt dieser nur sehr bedingt das aktuelle Marktgeschehen sowie die Lage der Immobilie.
Ertragswertverfahren
Dieser Bewertungsmethode wird üblicherweise für Vermietete oder verpachtete Immobilien angewendet. Miet.- und Pachtverträge werden hier wie eine art Zins angesehen und hochgerechnet bi zu dem Zeitpunkt, zu dem Die Immobilie wegen Abnutzung wertlos wird.
Klingt doch eigentlich recht einfach, oder? Ist es aber nicht! Sie haben sich bestimmt schon einmal gefragt, warum in der selben Straße ein Haus um 30 % teurer verkauft wurde als das andere. Die Lage war doch die selbe.
Das Problem aller Verfahren ist jedoch, dass sie zur Bewertung Faktoren heranziehen, die so richtig sind wie falsch. Beim Sachwertverfahren spielen u.a. die Herstellungskosten eine Rolle. Man kann die teuersten Materialien wählen, wenn sich jedoch außer dem Bauherren niemand dafür begeistert, wird ein Interessent nicht bereit sein, den rechnerische ermittelten Wert für das Objekt zu bezahlen. Das Ertragswertverfahren ist ein sehr gutes Instrument für Kapitalanleger, aber gänzlich ungeeignet für den Käufer eines Eigenheims und beim Vergleichswertverfahren wir in der Regel Äpfel mit Birnen verglichen, da kein Haus dem anderen gleicht.
Wie bewertet man also richtig?
Auch wenn es immer heißt Lage Lage Lage und diese zweifellos einen nicht unerheblicher Faktor darstellt, ist sie jedoch nicht zwangsläufig der wichtigste. Immer wieder lassen sich Objekte trotz ihrer vielen guten Eigenschaften nicht zum gewünschten Preis veräußern oder nur mit sehr viel Mühe. Aber woran liegt das genau? Unserer Erfahrung nach liegt dies daran, dass sich der Wert einer Immobilie nicht durch Kosten oder Vergleiche mit anderen Objekten ermitteln lässt, sondern vielmehr Faktoren zum Tragen kommen, die die Bedürfnisse und Vorstellungen der Käufer sowie die Nutzungsmöglichkeiten widerspiegeln.
Darauf basierend haben wir Kriterien entwickelt, die wir bei der Bewertung von Objekten heranziehen.
- Lage
- Wertigkeit des Grundstücks
- Nutzung des Grundstücks
- Ausrichtung des Hauses
- Architektur
- Grundriss / Raumaufteilung
Zudem besonders wichtig im Luxussegment:
- Privatsphäre
- Raumhöhe
- Ausblick